Nordkurier vom 19.12.2011

Nordkurier Artikel vom 15.03.2011
So schön kann Pfeiferauchen beim "Hufschmied" sein
Pfeiferaucherinnen finden allerdings eher selten den Weg an den "Stammtisch". FOTO: silke Voß Von Silke Voß Sommerstorf. Zumindest architektonisch scheint in Sommerstorf die Welt noch in Ordnung: Hier steht nämlich die Kneipe gleich neben der Kirche. Und der Gasthof wirkt wie eine der letzten Bastionen gegen die Hektik unserer Zeit. Bereits beim Betreten der gemütlichen, mehr als 200 Jahre alten Stube wähnt man sich in einer Almhütte. Ein großer Kachelofen auf den knarzenden Dielen vermittelt Wärme. "Hufschmied" Michael Leyk mit gezwirbeltem Schnauzbart bedient seine Gäste. Und in einer Zeit, in der Raucher mehr und mehr aus der Öffentlichkeit ausgestoßen werden, stoßen hier Liebhaber des aufwändigen Pfeifen-Prozederes zu bestimmten Zeiten noch gemächlich ihre Tabakwolken aus: An jedem 3. Freitag im Monat. Der Gastwirt selbst sammelt seit mehr als 30 Jahren Tabakpfeifen aus europäischen Ländern. So hat er inzwischen rund 500 verschiedene Pfeifen zusammengetragen. Das nächste Treffen ist bereits am Freitag ab 19 Uhr. Willkommen ist übrigens nicht nur das Stammpublikum, sondern jeder, der in die Kunst des Pfeiferauchens eingewiesen werden beziehungsweise einfach mal im wahrsten Wortsinn reinschnuppern möchte. Denn er wird umwolkt von interessanten Tabak-Mischungen wie betörende Vanille, kräftige Lakritze und Schokolade mit Orange.
Presseartikel am 19.2.2007 im Nordkurier Müritzausgabe

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Presseartikel im Müritz Blitz am Sonntag, 11.3.2007

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